Fuß

Mein Tagebuch

Befundbesprechung der Arthroskopie

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14 Tage nach der ASK war es dann soweit, Befundbesprechung. Voller Erwartung und Hoffnung bin  ich mit einem Freund der mich gefahren hat zu dem Termin um 13:30. Pünktlich eingetroffen und angemeldet. Es vergingen geschlagene drei ein halb Stunden, das Wartezimmer war mittlerweile leer alle auch nach mir erschienenen Patienten waren schon dran, bis ich aufgerufen wurde. Voller Positiver Erwartung begab ich mich ins Besprechungszimmer. Freudig begrüßte uns, meine Frau war auch zu uns gestoßen, der für die Besprechung zuständige Arzt. Er meinte er habe gut Nachrichten für mich, die ASK sowie die dabei entnommenen Gewebeproben, welche dann im Labor untersucht wurden, hätten aufgezeigt das es sich bei mir NICHT um Arthrose oder Rheuma handele. Gut meinte ich, das habe ich im Prinzip schon im Vorfeld gewusst da ich ja schon grade auf Rheuma hin untersucht wurde und auch hier alle Befunde negativ waren. Eigentlich dacht ich  wir wären hier um die Lösung meines Problems und eine weitere Behandlung dahingehend zu besprechen! Vor allem da seit gut einer Woche ein weiteres Schmerz-Symptom hinzu gekommen ist der vor der Arthroskopie nicht da war und die Schwellung um kein Haar zurück gegangen ist.
Verdutz und erst mal Sprachlos schaute der Arzt mich an, schaut noch mal seine Befunde im Computer an wirft noch mal einen Blick auf meinen Geschwollenen Fuß und meinte dann er müsse noch mal Rücksprache mit dem Professor halten und würde mich gleich noch mal aufrufen, wir sollen doch noch mal im Wartezimmer Platz nehmen.

Wieder eine Dreiviertelstunde später wurden wir erneut in das Besprechungszimmer gerufen. Nun wurde uns erklärt das nach weiterer Sichtung der Bilder und Unterlagen eine weitere Operation bei mir nicht zu empfehlen wäre bzw. keinen Sin ergeben würde. Sie mir aber zu einer nuklearmedizinischen Behandlung, der Radiosynoviorthese Kurzform RSO, raten würden. Radioaktivität da stellen sich bei mir erst mal alle Nackenhaare, als Sympathisant der Antiatomkraft Fraktion, der eventuell auftretenden Nebenwirkungen durch die Behandlung weiß ich nicht ob es das richtige ist zu versuchen  den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Auf jeden Fall war die Befundbesprechung für mich sehr ernüchternd und Deprimierend, erhofft hatte ich mir viel erreicht habe ich meinem Empfinden nach Garnichts und bin wieder ganz am Anfang angelangt.

Ausgehändigt hat man mir nach der Befundbesprechung die Ergebnisberichte der Gewebeuntersuchungen und das aktuell besprochene als Befundbericht für meinen Hausarzt.

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